Cervo Mountain Resort
Seit der Gründung des Cervo im Jahr 2009 ist die ökologische und soziale Verantwortung ein zentrales Prinzip.
Der Cervo Spirit ist überall spürbar und wird durch Kulinarik, Wellness und Kultur zum nachhaltigen Erlebnis.
Das ganzheitliche Ātman Mountain Spa ist inspiriert von Körper- und Beautytraditionen aus aller Welt.
In den Restaurants und Bars werden unterschiedliche kulinarische Schwerpunkte angeboten.
Alle 54 Zimmer und Suiten verfügen über eine einmalige Aussicht auf die umliegende Bergwelt.
Cervo Mountain Resort – Beyond Exploring. Mit einem tief verankerten Bewusstsein für das Besondere, für höchste Qualität und authentische Herzlichkeit lädt das Cervo seine Gäste ein, die imposante Natur zu entdecken und zu sich selbst zu finden. Es bietet 54 Zimmer und Suiten sowie sieben Lodges, die alle eine kleine Welt für sich sind. Ob als moderne Basisstation für Expeditionen in die Zermatter Bergwelt oder als Suite mit privatem Spa: Im Cervo findet jeder Gast sein passendes Zuhause auf Zeit. Der Ātman Mountain Spa vereint das Beste aus internationalen Wellnesstraditionen: Meditation und Coaching Sessions, erlesene Anwendungen, ein Dampfbad mit lokalen Kräutern sowie ein Onsen mit atemberaubender Sicht auf das Matterhorn. In den drei Restaurants Madre Nostra, Bazaar und Ferdinand liegt der Fokus auf lokal-saisonalen Kreationen, angereichert mit Geschmacksnoten von nah und fern. Das Madre Nostra wurde mit 14 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnet – ein Beleg für die herausragende Kulinarik des Hauses. Private Events werden in der versteckten Grapes & Juniper Bar gefeiert; zum Après-Ski trifft man sich direkt am Pistenende auf den Terrassen zu DJ-Sounds und Livemusik. Über das ganze Jahr hinweg hostet das Cervo ausserdem verschiedenste Events und Festivals rund um die Themen Food, Drinks, Musik und Kultur. Das Resort umfasst darüber hinaus die Overlook Lodge für einen ungezwungenen Urlaub im Appartement sowie den Schali Lago, den Sommer-Hotspot am Schalisee, mit Wakeboard-Anlage und Bar mit Cervo Klassikern auf der Karte. Das Cervo Mountain Resort ist Mitglied des internationalen Luxusreisen-Netzwerks Virtuoso, trägt die Platinum-Zertifizierung des führenden Nachhaltigkeitslabels für Schweizer Beherbergungsbetriebe ibex fairstay und wurde mit zwei Michelin-Keys ausgezeichnet – ein Beleg für herausragende Qualität und gelebte Gastfreundschaft.
Herr Lauber, wie wichtig ist Ihnen die Verankerung Ihres Resorts in Zermatt und der alpinen Region?
Für uns ist die Verankerung in Zermatt nicht nur ein Vorteil, sondern ein Auftrag. Dieses Dorf, die Bergwelt, die Menschen – das prägt, wie wir arbeiten und wofür wir stehen. Das Cervo soll kein abgeschottetes Resort sein, sondern ein Ort, der im Dialog mit der Region lebt. Wir beziehen lokale Produzenten ein, arbeiten eng mit der Community zusammen und lassen uns von der alpinen Kultur inspirieren, ohne sie zu kopieren. Die Natur gibt hier einen klaren Rhythmus vor; unser Anspruch ist es, respektvoll damit umzugehen und gleichzeitig Raum für zeitgemässe, offene Interpretationen zu schaffen.
Wie versuchen Sie, diese Verankerung herzustellen?
Verankerung entsteht durch das tägliche Miteinander mit den Menschen in Zermatt. Wir arbeiten bewusst mit lokalen Produzenten, Handwerksbetrieben und Kulturschaffenden zusammen, deren Wissen unser Haus prägt. Viele kulinarische und kulturelle Projekte entstehen im Austausch mit der Region. Unsere Beyond-Philosophie fordert einen respektvollen Umgang mit dem Ort und das Weiterdenken von Traditionen. Dieses Zusammenspiel macht das Cervo zu einem verwurzelten und zugleich neugierigen Resort.
Ein Kraftort am Fuss des Matterhorns – stimmen Sie dieser Aussage zu?
Ja, absolut. Aber nicht im pathetischen Sinn. Für mich ist dieser Ort kraftvoll, weil hier eine besondere Mischung zusammenkommt: die Präsenz des Matterhorns, die Ruhe der Natur und ein Haus, das bewusst geführt wird. Das Cervo hat eine Atmosphäre, die Menschen erdet und gleichzeitig öffnet. Viele Gäste beschreiben, dass sich hier etwas in ihnen sortiert, ohne dass wir es inszenieren. Diese Echtheit macht das Cervo für mich zu einem Kraftort. Ein Ort, der wirkt, weil er bleibt, wie er ist.
Nach welchen Prinzipien füllen Sie Ihre Führungsrolle aus?
Für mich beginnt Führung mit Klarheit und Vertrauen. Ich setze auf offene Kommunikation, klare Erwartungen und den Mut, Verantwortung zu teilen. Im Cervo arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Meine Aufgabe ist es, ihnen Halt zu geben und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie ihre Stärke einbringen können. Ich halte die Richtung, höre zu und gebe Raum für Ideen. So entsteht ein Team, das nicht nur funktioniert, sondern gemeinsam wächst.
Worüber tauschen Sie sich mit Ihren Gästen am liebsten aus?
Am spannendsten sind für mich Gespräche, die aus dem Moment entstehen: Was sie hier erleben, was sie überrascht, welche Begegnungen sie berührt haben – in den Bergen oder bei uns im Haus. Diese Offenheit zeigt mir, was für unsere Gäste wirklich zählt. Oft entstehen daraus konkrete Ideen oder feine Hinweise, die uns weiterbringen. Solche Gespräche erinnern mich daran, dass Gastfreundschaft nicht aus Ritualen lebt, sondern durch Austausch.
Teambuilding-Aktivitäten im Haus oder ausserhalb?
Beides – je nach Gruppe und Energie. Viele Teams schätzen die Ruhe im Haus, etwa bei Meditationen oder Yoga im Ritualraum. Andere suchen Bewegung und Aufenthalte im Freien: Bergmomente, Eisbaden oder Erlebnisse rund um Zermatt Unplugged und unser A Love Beyond Retreat. Uns geht es weniger um das Programm, sondern darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich anders begegnen können – ob beim Fondue-Abend oder Workshops. Die stärksten Verbindungen entstehen dort. Oft sind es kleine, unerwartete Momente, die lange nachwirken. Und sie verbinden uns.