7132 Hotel
7132 Therme: Eröffnet 1996, Meisterwerk von Peter Zumthor, denkmalgeschützt seit 1998. 2026 feiert sie ihr 30. Jubiläum.
Alle Zimmer verfügen über atemberaubendes Bergpanorama und separates Frühstück im 7132 Silver.
Drei Penthouse Suiten à 90 m2 – entworfen vom japanischen Stararchitekten Kengo Kuma.
Hoteleigener Helikopter Airbus EC130, An- und Abreisetransfer per Helikopter bei Buchung der Penthouse Suite inkludiert.
Restaurant 7132 Silver (zwei Michelin-Sterne)– Küchenchef Marcel Koolen Aufsteiger des Jahres 2026 (Gault&Millau Schweiz) und Bester Koch im Ausland (Gault&Millau Holland).
Die kleine 1000-Seelen-Gemeinde Vals im Kanton Graubünden ist der touristische Pilgerort für Architekturinteressierte schlechthin. Die Postleitzahl der Gemeinde stand Pate bei der Namensgebung und kennzeichnet ein ganz besonderes touristisches Konzept, das die Wahrung der Ursprünglichkeit und Exklusivität des Valser Angebots auf sanfte Weise mit modernen Einflüssen kombiniert. Erste Berühmtheit erlangte Vals durch die legendäre Thermalquelle, aus der das hoch mineralisierte Wasser mit einer Temperatur von 30 Grad Celsius strömt. Mit seinem Entwurf für ein neues Bad wurde auch Architekt Peter Zumthor im Jahr 1996 weltberühmt. Das monolithische Gebäude aus rohem Beton und 60’000 Valser Quarzitblöcken ist eine Hommage an die archaische Schönheit des Valser Tals. Die 7132 Therme teilt sich in sechs Bäder auf: vom Eisbad mit 14 Grad bis zum Feuerbad mit 42 Grad. Für Begeisterung sorgt auch das Aussenbad mit, je nach Jahreszeit, bis zu 36 Grad warmem Wasser. Zwölf Schwitzsteine im Dampfbad und viele Ruhemöglichkeiten runden das Wohlfühlangebot ab. Mit der Eröffnung des Fünf-Sterne-Superior- Hauses 7132 Hotel erhielt Vals ein ikonisches Luxushotel, das in der Destination neue Massstäbe setzt. In luxuriösem und zugleich klarem Stil entstanden drei Spa Suiten und zwölf Spa-Deluxe-Zimmer mit eigenem Dampfbad sowie drei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer. Helle Farben und edle, natürliche Materialien dominieren das zeitlose Design, während jedes Zimmer den Blick auf die umliegende Bergwelt freigibt. Die oberste Etage begeistert mit drei 90 Quadratmeter grossen Penthouse Suiten. Gestaltet vom japanischen Stararchitekten Kengo Kuma, holen die Suiten mit ihren vollständig verglasten Fensterfronten die spektakuläre Umgebung wie ein Gemälde ins Innere.
Worauf bezieht sich der ungewöhnliche Name Ihres Hotels?
Namensgeber des Hotels ist die Postleitzahl von Vals. Dahinter steht ein nachhaltiges Konzept mit Regionalität an oberster Stelle. Das Valser Tal versorgt uns mit einer Vielzahl an Produkten höchster Qualität. So beziehen wir beispielsweise Eier, Käse, Kräuter und Gemüse von Valser Produzenten. Je nach Saison gibt es auch Beeren oder Pilze aus den umliegenden Wäldern auf unseren Speisekarten. Gleichzeitig spielt auch die Zusammenarbeit mit Einheimischen und den Valser Betrieben eine wichtige Rolle. Durch verschiedene Events, wie zum Beispiel dem kostenfreien Eisfeld Vals on Ice, versuchen wir, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Welche neuen Gästeangebote wollen Sie in der nächsten Zeit verwirklichen?
In unserer Branche ist es extrem wichtig, stetig neue Erlebnisse zu schaffen. Das Jahr 2026 steht bei uns ganz im Zeichen des 30. Jubiläums der 7132 Therme. Deshalb fokussieren wir uns auch in der Angebotsgestaltung darauf, die vielfältigen Facetten der Therme darzustellen. Es wird neben unserem mittlerweile bekannten Thermenkino auch eine Konzertreihe geben, und Gäste werden einzigartige Chancen bekommen, das Innere der Therme zu erleben.
Was ist für Sie aktuell die grösste Herausforderung in der Luxushotellerie?
Ich könnte an dieser Stelle vom Fachkräftemangel, von der volatilen Wirtschaftslage oder von steigenden Betriebskosten sprechen. Am Ende ist es jedoch der stetige Wandel in allen Bereichen, der die grösste Herausforderung darstellt. Diesem gilt es nicht entgegenzuwirken, sondern ihn bewusst anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Anpassungsfähigkeit und der Mut zur Veränderung sind aus meiner Sicht zentrale Stärken in der Luxushotellerie. Sowohl im Umgang mit unseren Gästen als auch mit unseren Mitarbeitern. Denn mit einem starken, engagierten Team lassen sich auch die anspruchsvollsten Herausforderungen meistern.
Könnten Sie sich beruflich auch eine andere Branche als die Hotellerie vorstellen?
Grundsätzlich interessiere ich mich sehr für andere Branchen, insbesondere dort, wo Service-Qualität und Führung eine so zentrale Rolle spielen. Die Vielfältigkeit meiner Arbeit, der tägliche Kontakt mit Gästen, Mitarbeitern und Kolleginnen und Kollegen bereiten mir grosse Freude. Besonders erfüllt es mich, Erlebnisse zu schaffen und zu sehen, wie Gäste zu Stammgästen werden und sich junge Mitarbeiter weiterentwickeln. Die Hotellerie geniesst in der Schweiz einen hohen Stellenwert, was ich im regelmässigen Austausch innerhalb der Branche immer wieder erlebe. Gerade dieses Netzwerk schätze ich sehr. Deshalb lautet meine Antwort zum jetzigen Zeitpunkt: Nein, ich könnte mir keine andere Branche vorstellen.
Klassische Eleganz versus zeitgenössische Kunstwerke?
Da mein täglicher Arbeitsort ein Meisterwerk an zeitgenössischer Architektur ist, tendiere ich momentan wohl eher dazu. Die vier im 7132 involvierten Architekten haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich ein traditionelles Bündner Bergdorf sehr gut mit modernem Design verbinden lässt. Ich finde, das hat einen mutigen, frischen Wind in die bis vor einigen Jahren von klassischen Betrieben geprägte Schweizer.